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Veröffentlicht am 16.02.2017 von Johannes R. Buch

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Sisyphos – „Schöner Floor“

In Berlin gibt es etliche Clubs, die es für das junge Elektroherz zu entdecken gilt. Doch keiner ist wie dieser: Das Sisyphos im abgelegenen Industriegebiet Berlin-Rummelsburg. In einer ehemaligen Fabrik für Hundekuchen findet hier alle zwei Wochen eine Sause der Superlative statt.

Geschichte des Clubs

2008 übernimmt der Sommerleuchten e.V., ein Verein für zeitgenössische Medien und freie Kunst die ehemalige Hundekuchenfabrik in Berlin-Rummelsburg. Eigentlich sollte hier ein Zentrum für kreative Werkstätten entstehen, doch nach einigen Feiern im privaten Kreis entsteht das heutige Abenteuergelände. Ähnlich wie in dem Kult Club Bar25, der nun seit über 5 Jahren geschlossen ist, bietet das Sisyphos OpenAir – Charakter mit einem weitläufigen Außenbereich.

Ende 2009 gründet sich die Sisyphos Event UG, die seit 2012 eine GmbH ist. Der Club gewinnt in der Szene schnell an Beliebtheit, wird im Jahre 2014 aber vom Bezirksamt Lichtenberg wegen Sicherheitsmängeln geschlossen, da weder Betriebsgenehmigung noch Evakuierungskonzept vorliegen. Nach einer mehrmonatigen Pause öffnet der Club gegen Ende des Jahres wieder seine Pforten.

Feeling

Das Online-Magazin BuzzFeed lobte das Sisyphos mit den Worten „out of this world“. Am Einlass warten überwiegend freundliche Türsteher, die aber auch aussieben können, v.a. wenn der Club droht zu voll zu werden.

Die Partys gehen meistens vom Freitagabend bis zum Montagmorgen. Für den Hunger ist gesorgt, da eine Bar mit vegetarischen Spezialitäten aufwartet. Das Gelände mit insgesamt 4 Floors gleicht einem Abenteuerspielplatz. Zwei Floors sind im Gebäudeinneren, ein anderer ist ein halbüberdachter Holzschuppen, der vierte Floor findet unter freiem Himmel statt.

Neben letzterem ein liebevoll installierter Teich, daneben eine Anhöhe, die massenhaft Sitzgelegenheiten bietet. Das ganze Areal ist herrlich verwinkelt und es gibt ein paar „Geheimgänge“, die man erst nach mehrmaligem Clubbesuch drauf hat. Soviel zur Architektur. Die DJ-Auswahl der Betreiber ist jedes Mal der Knüller und rührt den Kenner zu Tränen.

Die überwiegend elektronische Musik bietet auf jedem Floor maximales Tanzvergnügen. Das Publikum kommt aus aller Welt. Die Leute sind euphorisch, aufgeschlossen und man kommt schnell ins Gespräch. Bei richtig, richtig guten Songs beginnen die Leute regelrecht auszuflippen. Mehr Spaß geht auf keiner Party. Das Wort Party ist eigentlich auch untertrieben. Also, ab nach Berlin, wer es selbst mal erleben möchte. Zurzeit macht der Club allerdings noch eine Winterpause.

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